Alle verRÜCKT, oder was?

Das Einfache ist oft so naheliegend, dass wir es übersehen.
Jeder Mensch, der nicht in sich selbst ruht, ist verrückt.
Er steht neben sich oder ist sonst wie energetisch verteilt und unstabil. Warum also sollte man über das verrückt sein urteilen? Es drückt ganz einfach aus, wofür es steht: ver-rückt sein.

In der Gesellschaft wird das Wort oft in fragwürdigen Zusammenhängen genutzt. Jemand, der aus der Norm tanzt, nicht den Vorstellungen entspricht, wird für verrückt erklärt. Manche strahlen über ihre einzigartige Verrücktheit, weil sie etwas Besonderes sein wollen. Einige sind, was sie sind. Ein Grinsen kann ich mir kaum verkneifen, wenn ein „Normaler“ einen anderen verrückt schimpft.

Tatsächlich finden sich im Leben nicht oft un-verrückte Menschen. Aber es werden immer mehr. Und das ist wunderbar!
Körper, Seele und Geist rücken einander näher. Sie sind miteinander verbunden, das Zentrum eines Individuums, und leuchten im Jetzt.

Zentrum blau by Marina

Du kannst wählen, zusammen-gerückt zu sein, als Einheit, um fortan das Leben aus dir heraus zu leben (anstatt von nebenan oder aus sicherer Entfernung). Statt ein Zentrum im Aussen zu suchen, kannst du es in dir fühlen, dir bewusst sein, dass Seele und Geist sich über den Körper ausdrücken. Präsent sein im Hier und Jetzt.

Wenn etwas von verrückt sein am Weitesten entfernt ist, dann ist es, auf die innere Stimme zu hören und den eigenen Impulsen zu vertrauen. Mit dem Herzen sehen, mit den Augen fühlen und einfach der Intuition vertrauen. In der eigenen Kraft sein, während du dir erlaubst, deinen Raum einzunehmen, um wirklich zu werden.

Dieser Artikel wurde am 26.September 2013 von Marina Bär in der Kategorie diverse Texte veröffentlicht.
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